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Wie lässt sich der Boden mit Benzin reinigen?

Neue Technologien unterstützen den Einsatz von Energiepflanzen, die kontaminierte Flächen sanieren und zugleich der Herstellung sauberer Biokraftstoffe dienen.

Pflanzenbasierte Biokraftstoffe sind ein wichtiges Gut bei unserem Übergang zu einer dekarbonisierten Wirtschaft. Ihr Anbau auf landwirtschaftlichen Nutzflächen verringert allerdings das Angebot an Lebensmitteln und treibt die Preise in die Höhe. Nach Angaben des Teams vom EU-finanzierten Projekt CERESiS kann dieser Wettbewerb vermieden werden, indem Energiepflanzen zur Dekontaminierung von nicht für die Landwirtschaft geeigneten Flächen eingesetzt werden. Dieses Projekt ist nun in der CORDIS-Reihe mit Erklärungsvideos mit dem Titel „Make the connection with EU science“ zu finden. CERESiS konzentrierte sich auf mehrjährige Gräser und Gehölze mit hoher Biomasseproduktivität. Diese Pflanzen absorbieren Schadstoffe aus dem Boden, die bei der Verarbeitung zu Biokraftstoff abgetrennt und sicher entsorgt werden können, was für landwirtschaftliche Betriebe einen doppelten Nutzen darstellt. „Der hohe Ertrag dieser Energiepflanzen in Verbindung mit ihrer effektiven Beseitigung von Bodenverunreinigungen bietet einen Anreiz für die landwirtschaftliche Betriebe, sie anzubauen“, kommentiert CERESiS-Koordinator Athanasios Rentizelas von der Nationalen Technischen Universität Athen. Durch wiederholte Ernten wird der Boden dekontaminiert, wodurch insgesamt mehr Fläche für die Lebensmittelerzeugung zur Verfügung steht. „Make the connection with EU science“ ist eine Reihe von Erklärvideos, bei denen der wissenschaftliche Inhalt von EU-Forschungsprojekten und die Verwertbarkeit ihrer Ergebnisse im Mittelpunkt stehen.

Schlüsselbegriffe

CERESiS, Energie, Biomasse, Boden, Schadstoffe, Biokraftstoffe, Energiepflanzen, Rohstoffe für Biokraftstoffe, Phytosanierung, indirekte Landnutzungsänderungen, Schwermetalle