Von der digitalen Demokratie bis zur dunklen Materie: Wie Horizont Forschung und Innovation in Polen unterstützt
Polen kann auf eine lange und glorreiche wissenschaftliche Tradition verweisen. Von den revolutionären Erkenntnissen des Astronomen Nikolaus Kopernikus bis zu den bahnbrechenden Entdeckungen von Marie Skłodowska-Curie haben polnische Forscherinnen und Forscher zu Fortschritten in der Kern- und Teilchenphysik, Medizin, Virologie, Ernährung, Wirtschaft, Linguistik und vielem mehr beigetragen. Im Rahmen ihrer wichtigsten Finanzierungsprogramme, zuletzt Horizont 2020 (2014-2020) und Horizont Europa (2021-2027), hat die EU über zwei Milliarden Euro in 10 000 Forschungs- und Industrieeinrichtungen in Polen investiert. Zu den Empfängern gehören fast einhundert berühmte Hauptforscherinnen und -forscher, die Forschungsexzellenz-Finanzhilfen erhalten haben, und mehr als 280 Nachwuchsforschende, die in das Marie-Skłodowska-Curie-Stipendienprogramm aufgenommen wurden. Die acht Projekte in diesem Pack verdeutlichen die Bandbreite der durch Horizont unterstützten Forschung in Polen. Dazu zählen die Kommerzialisierung der Biotechnologie, mit der Methanabfälle in hochwertige ökologische Produkte umgewandelt werden können, die Weiterentwicklung von Verfahren zur Rückgewinnung wertvoller Materialien aus Altreifen, die Stärkung des Vertrauens in den demokratischen Prozess, die Verbesserung der Verteidigung gegen radiologische Angriffe, die Modellierung von Erdbeben, neuartige biologische Düngemittel, die Erforschung der Beschaffenheit der dunklen Materie und vieles mehr. In ihrer Gesamtheit verdeutlichen diese Projekte die anhaltende Bedeutung der polnischen Beiträge zu Wissenschaft, Forschung und Innovation sowie die zentrale Rolle des Landes bei der Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit.