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Wie können Tränen die durch Diabetes entstehende Belastung lindern?

Zur Überwachung des Blutzuckerspiegels müssen sich an Diabetes Erkrankte in den Finger stechen. Das könnte schon bald nicht mehr nötig sein – dank einer neuen Technik, die Tränen statt Blut verwendet.

Die Behandlung von Diabetes erfordert eine ständige Überwachung des Blutzuckerspiegels. Für Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt bedeutet dies, sich mehrmals täglich mit einer Nadel in den Finger zu stechen. Das EU-finanzierte Projekt GlucoTear könnte sie bald von dieser Unannehmlichkeit befreien – dank einer Technik, die den Blutzuckerspiegel mit Tränen misst. GlucoTear ist nun hier in der neuen CORDIS-Reihe an Erklärvideos mit dem Titel „Make the Connection“ zu sehen. Im Rahmen des Projekts wurde eine Lösung zur Messung der Glukosekonzentration in einer Träne entwickelt. Hierzu werden die Tränen mit einer Substanz vermischt, die Quantenpunkte aus Kohlenstoff enthält. Diese fluoreszieren, wenn sie von einem optischen Sensor in Verbindung mit einer Smartphone-Kamera beleuchtet werden. Je höher die Glukosemenge in der Träne ist, desto höher ist auch die Fluoreszenz. Als bequemere und schmerzfreie Möglichkeit, um den Blutzuckerspiegel zu überwachen, könnte Glucotear den Umgang mit Diabetes erheblich verbessern. Außerdem könnte dies auch zu einer früheren Erkennung der Krankheit beitragen. Erfahren Sie mehr über GlucoTear. „Make the connection with EU-science“ ist eine Reihe von Erklärvideos, die sich auf den wissenschaftlichen Inhalt von EU-Forschungsprojekten und die Verwertbarkeit ihrer Ergebnisse konzentrieren.

Schlüsselbegriffe

GlucoTear, Diabetes, Glukose, Blutzucker, Quantenpunkte, optischer Sensor

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