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Inhalt archiviert am 2024-06-18

From materials science and engineering to innovation for Europe.

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Unterstützung für internationale Zusammenarbeit in Materialwissenschaften und Werkstofftechnik

Mit Hilfe eines strategischen Ansatzes zur Unterstützung europäischer Forschungsprogramme in Materialwissenschaften und Werkstofftechnik werden Fachleute aus der akademischen Welt und der Industrie noch besser ihren Platz an vorderster Front der Entwicklungen einnehmen können. Die Erschaffung eines leistungsstarken, speziell dafür vorgesehenen Netzwerks wird dazu beitragen, die Fragmentierung der Forschung zu verringern und die Zusammenarbeit zwischen führenden Forschungspartnern und der Industrie auf Touren zu bringen.

Das Projekt M-ERA.NET (From materials science and engineering to innovation for Europe) erschuf ein flexibles Schirmnetzwerk mit der Fähigkeit, gesellschaftliche Herausforderungen und technologische Anforderungen zu behandeln. Die Bemühungen konzentrierten sich auf die Förderung der Konvergenz von Förderprogrammen, die Rationalisierung von Programmmodalitäten und eine effizientere Ressourcennutzung. Die Projektpartner veröffentlichten vier erfolgreiche gemeinsame Aufrufe für transnationale Kooperationsprojekte für den Zeitraum 2012 bis 2016. Von den in Reaktion auf diese Aufforderungen eingereichten 357 Vorschlägen wurden insgesamt 93 Projekte finanziert (71,6 Mio. EUR). Die geförderten Projekte haben bereits über Erfolge bei der Generierung neuer Resultate für die weiterführende Forschung und Entwicklung und sogar die Kommerzialisierung berichtet. In Abstimmung mit einer Strategischen Sachverständigengruppe (Strategic Experts group), die nationale Fachleute und Vertreter ausgewählter Initiativen (z. B. Europäischer Technologieplattformen) vereint, unterstützte M-ERA.NET die systematische Integration der Gemeinschaft für Forschungs- und Technologieentwicklung (FTE). Die Kooperation mit europäischen Interessengruppen und internationalen Parteien leistete Hilfestellung dabei, Kontakte zu Finanzierungsgremien in Europa und darüber hinaus aufzubauen oder zu verstärken (z. B. in Brasilien, Russland, Südkorea, Taiwan und den Vereinigten Staaten). Auf diese Weise wurde die internationale Beteiligung an allen vier gemeinsamen Aufrufen gewährleistet, die von einer außereuropäischen Finanzierungseinrichtung im Jahr 2012 auf vier Gremien im Jahr 2015 ausgeweitet wurde. Im Einzelnen kamen während der vierjährigen Laufzeit des Projekts weitere zehn Partnerschaften (sechs europäische und vier außereuropäische Organisationen) zu den ursprünglichen 37 nationalen und regionalen Fördereinrichtungen hinzu. Projektarbeit und Fortschritte wurden von den Partnern auf verschiedenen internationalen Veranstaltungen präsentiert. Dazu gehörten die Konferenzen über Industrietechnologien in den Jahren 2012 und 2014 sowie das EuroNanoForum in den Jahren 2013 und 2015. Das Netzwerk stellt umfassende Unterstützung für die Entwicklung europaweiter Partnerschaften zu FTE-Projekten bereit. So sollen gleichermaßen langfristige Synergien zwischen den Schlüsselakteuren aus nationalen und regionalen Finanzierungssystemen und den Akteuren der Material- und Ingenieurwissenschaften erleichtert werden. Dank M-ERA.NET wird diese verstärkte interdisziplinäre Kooperation auf dem Gebiet der Materialwissenschaften die Wissenserzeugung entlang der Innovationskette stimulieren. Unter spezieller Berücksichtigung der Materialsektors hat M-ERA.NET europäische Schlüsselakteure für die nationale und regionale Finanzierung von Materialwissenschaften und Werkstofftechnik einbezogen und langfristige Synergien abgesichert. Mit der Unterstützung der Zusammenarbeit auf internationaler Ebene kann das Projekt zur Entwicklung einer starken europäischen FTE-Gemeinschaft für Materialwissenschaften und Werkstofftechnik beitragen und ihr außerdem Zugang zum weltweit besten Wissensstand verschaffen.

Schlüsselbegriffe

Materialwissenschaften, M-ERA.NET, Wissenschaft und Technik, Finanzierungsprogramme, internationale Zusammenarbeit, internationale Kooperation